Ich kann kochen! auf Kongress Armut und Gesundheit

Ich kann kochen! auf Kongress Armut und Gesundheit

© SWS | Sarah Wiener, Geschäftsführerin Anja Schermer, Trainerin Vera Stöbel und Prof. Dr. Petra Lührmann auf dem Kongress in Berlin.

Schnippeln, naschen, ausprobieren – seit gut einem Jahr tragen die Sarah Wiener Stiftung und die BARMER mit Ich kann kochen! praktische Ernährungsbildung in Kitas und Grundschulen. Nun präsentierte sich die Initiative erstmalig auf dem Kongress Armut und Gesundheit, dem größten Public Health Kongress Deutschlands. Der Kongress fand vom 20. bis 21. März an der Technischen Universität in Berlin statt.

Im Fachforum „Ich kann kochen! - Praktische Ernährungsbildung in Kita und Grundschule“ stellte Sarah Wiener heraus, warum es wichtig ist, Kinder bereits in jungen Jahren für das Kochen und für frische Lebensmittel zu begeistern. „Kinder sind von Natur aus neugierig. Das kann man in der Küche ganz hervorragend nutzen. Wenn wir sie mit allen Sinnen entdecken lassen, was vielseitige, genussvolle Ernährung bedeutet, geben wir ihnen die Möglichkeit, gesund aufzuwachsen. So können wir gesundheitlicher Ungleichheit früh entgegenwirken.“ Mit Herz und Verstand selbst zu entscheiden, was in den Mund wandert, sei bei der Ernährungsbildung ein relevanterer Faktor als die Größe der Portemonnaies der Eltern.

Darüber hinaus präsentierte Vera Stöbel, Referentin Bildungsprogramm und Ich kann kochen!-Trainerin, das umfassende Ich kann kochen!-Angebot: Fortbildung, Bildungsmaterialien, Lebensmittelförderung. Daraufhin gewährte Anja Schermer, geschäftsführende Vorständin der Sarah Wiener Stiftung, Einblick in die organisatorischen Strukturen der Initiative und beantworte unter anderem folgende Fragen: Wie werden pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Träger und andere wichtige Multiplikatoren erreicht? Wie wird Ich kann kochen! nachhaltig in Bildungseinrichtungen verankert? Abschließend erläuterte Prof. Dr. Petra Lührmann von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd das Evaluationskonzept zur Wirkung der Initiative.

Am Stand der Initiative konnten sich Interessierte zusätzlich informieren und an einer Apfelverkostung teilnehmen. 

Sarah Wiener Stiftung