Möhren, Äpfel & Co. rücken ins Rampenlicht: 2021 ist das Internationale Jahr für Obst und Gemüse

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2021 zum Internationalen Jahr für Obst und Gemüse ausgerufen. Es soll das Bewusstsein für die wichtige Rolle von Obst und Gemüse für die menschliche Ernährung, die Ernährungssicherheit und die Gesundheit sowie für die Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung schärfen. Es möchte den Austausch in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Forschung fördern und verschiedene Themenaspekte wie nachhaltige Produktionsweisen, mehr Wertschätzung für frische Nahrung oder weniger Lebensmittelverschwendung voranbringen. Das Themenjahr ist eingebettet in die UN-Aktionsdekade zur Ernährung (2016–2025) und in die UN-Dekade der Familienfarm (2019–2028).

Als Sarah Wiener Stiftung freuen wir uns über die besondere Aufmerksamkeit, die Möhren, Äpfel & Co. mit dem Themenjahr zuteilwird. Denn regionales und saisonales Obst und Gemüse spielen in unseren Projekten zur praktischen Ernährungsbildung für Kinder schon immer eine wichtige Rolle, vor allem unter den Aspekten Gesundheit, Nachhaltigkeit und Wertschätzung. Ob mit Ich kann kochen! oder Vom Acker in den Mund! – indem wir Kindern das Kochen und die Herkunft von Obst und Gemüse nahebringen, möchten wir sie für einen bewussten und genussvollen Umgang mit frischen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln begeistern. Nur so können sie ein gesundheitsförderliches Essverhalten ausbilden.

Die Vereinten Nationen betonen, dass Obst und Gemüse viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien enthalten, das Immunsystem stärken und dazu beitragen können, Risikofaktoren für Krankheiten wie Fettleibigkeit oder einen hohen Blutdruck zu senken. Deshalb empfehlen sie, Obst und Gemüse bereits im ersten Lebensjahr auf den Speiseplan zu setzen und ein Leben lang beizubehalten. Für dieses Ziel setzen auch wir uns weiter ein!

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